Responsive Webdesign

Responsive Webdesign - was ist das? Im Grunde bedeutet das eine gewisse Interaktion zwischen Webseite und Besucher. Der Besucher teilt mit, auf welchem Endgerät er die Webseite besucht und der Webseitenbetreiber gibt ihm die dazu passende Version. Ein Beispiel: Der Besucher ruft die Webseite über einem iPad auf. Dieser hat eine Bildschirmgröße von 1024 x 768 Pixel. Die Webseite fragt nun ab, ob das Display nun im Hochformat oder im Querformat gehalten wird und liefert dann (sofern vorhanden) eine ensprechend angepasste Version.

Die Zutaten von responsive Webdesign

Im Grunde benötigt man aus Programmierersicht nur Kenntnisse in CSS3. Die Abkürzung CSS steht für "Cascading Style Sheets". Das sind Dateien die Stil-Anweisungen in logischer Anordnung beinhalten. Die 3 am Schluss gibt Auskunft über die Version (man könnte auf die Sprache umgemünzt auch Dialekt sagen).

Das klingt doch gut, oder?

Stolpersteine von responsive Webdesign.

Wie überall im Leben bietet responsive Webdesign nicht nur Vorteile. Da ich möglichst umfassend informieren möchte, stelle ich nachfolgend auch die Schattenseiten dar.

Der erste Punkt hierbei ist wohl, dass CSS3 noch nicht von der WAI als Standard anerkannt wurde. Wie ich persönlich meine auch aus gutem Grund. Viele der neuen Stil-Anweisungen werden noch nicht von den Browsern unterstüzt. Besonders ältere Versionen erkennen die Anweisungen nicht und ignorieren diese daher einfach. Eine detailierte Übersicht, welcher Browser was versteht findet man auf der englischen Webseite w3cschools.

Wer meint, dass die CSS-Anweisungen nur von den mobilen Geräten abgerufen werden, die eh schon alle die neuesten Browser-Versionen installiert haben, irrt möglicherweise. Es gibt tatsächlich noch viele ältere Monitore, die nur eine geringe Auflösung haben. Die Bildschirm Größe wird aber nur allgemein abgefragt. Daher ist es auch nicht unterscheidbar, ob es sich um ein Schulnotebook mit geringer Auflösung oder ein modernes iPad handelt!

Sinnvoller Einsatz von responsiv Webdesign

Aus der Gesamtheit der vorigen Überlegungen ergibt sich aus meiner Sicht eine sinnvolle Kombination aus fluidem Webdesign und Responsiv Webdesign.

Eine Webseite, die von Haus aus in der Breite bis zu Netbookgröße flexibel ist und eine zusätzliche angepasste Darstellung für Smartphones macht durchaus Sinn. Ich gebe an dieser Stelle gerne zu, dass auch bei dieser Webseite "nur" das flexible Design bis 800 Pixel Breite, nicht jedoch eine spezielle Version für Smartphones vorhanden ist. Aber es steht auf meiner Aufgaben-Liste und wird so bald als möglich nachgereicht.